Leben aus einer Intention Jahreswechsel Retreat auf Teneriffa

Leben aus einer Intention – Jahreswechsel Retreat auf Teneriffa

 

Geführt von einer tiefen Sehnsucht

 
31. Dezember 2025, Teneriffa.
Ich verbringe die letzten Tage des Jahres bewusst im Castillo Moro Seminarhaus –
an einem Ort, der auf seine ganz eigene Weise ruft.
 
Am Meer: Bewusster Jahreswechsel 2025-2026 auf Teneriffa
Am Meer: Bewusster Jahreswechsel 2025-2026 auf Teneriffa
Eine stille Sehnsucht hat mich hierhergeführt.
Das spüre ich schon lange.
 
Manche Worte begleiten mich seit Jahren. Und ein Zitat ganz besonders: „Die zwei wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest und der Tag, an dem du verstehst, warum.“ Mark Twain
 
Auf der Suche nach diesem Warum haben mir die letzten Jahre viel gezeigt:
Dass es nicht immer leicht ist
und dass Widerstand selten die Antwort ist.
 

Die Kraft der Verbindung

Draußen schimmert das Licht weich und warm.
Die Luft ist mild und eine sanfte Meeresbrise weht durch die offenen Türen des Samadhi-Raumes.
Sie belebt den Raum und hüllt mich zugleich sanft ein.
 
Barfuß sitze ich im Kreis meiner Freunde, Hand in Hand,
bereit, das alte Jahr abzuschließen und in das neue zu treten.
 
Meine linke Hand gibt, meine rechte empfängt.
Und über mein Herz spüre ich, wie die Energie zwischen uns zu fließen beginnt.
 
Ein Kreis, ein Herz, ein Fluss der Stille
Ein Kreis, ein Herz, ein Fluss der Stille
Marie-Luise und Asha Kolitscher eröffnen den Raum.
Ihre Stimmen sind liebevoll, präsent und klar.
Sie halten die Energie, begleiten jede Begegnung, jedes Spüren.
 
Mit ihrer präsenten Art entsteht ein Raum, der weit über Vorsätze, Strategien oder Pläne hinausgeht.
Ein bewusster Übergang – sanft, mitfühlend und klar – der uns alle in etwas Neues trägt.
 
Heilung braucht einen Raum. Dieser Raum heisst Selbstliebe
 
Monat für Monat lasse ich das vergangene Jahr Revue passieren.
Die schönen Momente leuchten auf, den schwierigeren begegne ich bewusst.
 
Ich spüre sie in meinem Körper und gebe ihnen Raum.
Tränen, die einst zurückgehalten wurden, dürfen jetzt fließen 
und eröffnen einen stillen, heilsamen Raum in mir.
 
Die Gruppe schenkt mir Sicherheit.
Ein Gefühl von: Hier darf ich sein.
 
Und in diesem inneren Prozess, in der Erlaubnis, alles da sein zu lassen, was gerade da ist,
öffnet sich ein neuer Raum.
 
Still. Weit. Getragen.
 
Ich lasse mich hineinsinken.
Voller Vertrauen. Es fühlt sich wie Heimat an.
 
Ein Impuls taucht auf:
Es gibt nichts zu tun – es ist schon alles da.
 
Plötzlich spüre ich, wie ich meinem Leben vom Herzen aus begegnen kann.
Nicht vom Kopf, sondern aus der Essenz meines Seins.
 
Ich muss nicht wissen, wie es genau aussieht.
Es reicht nur zu beobachten, was sich zeigt.
 
Fühlen ist wie ein Fluss, der durch dich hindurchgeht.
Fühlen ist wie ein Fluss, der durch dich hindurchgeht.
Innere Offenheit, Empfänglichkeit, Staunen und Präsenz
 
Ein Urschmerz.
Den ich vielleicht gerade nicht auflösen kann.
Doch ich spüre ihn und gebe ihn Raum.
 
In mir taucht die Frage auf:
Welche Möglichkeiten gibt es, diesen Schmerz eines Tages zu integrieren? 
Gleich darauf taucht ein neuer Impuls auf:
Was habe ich als Kind gerne getan?
 
Das lässt eine Saite in meinem Herzen erklingen
und entfacht so viel Freude und Neugier zugleich. Die Geburt meiner Intention. 
 
Ich finde den Mut mich diesem Urschmerz zuzuwenden – auf eine spielerische und leichte Weise
Schritt für Schritt, bis Integration geschehen darf.
 
Ich wende mich nicht von Menschen ab. 
Sie haben nichts mit meiner Geschichte zu tun.
Ich bleibe liebevoll mit mir selbst
und mit die anderen.
 
Mein Blick schweift nach draußen, es zieht mich zum Garten.
 
Ich folge diesem Impuls, lasse meinen Blick ruhen.
Und für einen Moment fühlt sich der Garten wie die Veranda Gottes an.
 
Heute sitze ich im Kreis meiner Freunde –
berührt.
 
Und dankbar.
Dankbar für die Lehre der Demut,
für die Kunst des Möglichmachens
und für eine Spiritualität, die wahre Hingabe lehrt.
 
Um Mitternacht esse ich die zwölf Weintrauben –
eine Tradition auf den Kanarischen Inseln.
Eine zu jedem Glockenklang.
 
Jede einzelne bewusst.
Als Intention aus der Tiefe meines Herzens.
 
Ich bewege mich, tanze und lache in dieser Silvesternacht.
 
Ich gebe dieser Liebe heute Raum. Und Zeit.
 
So fühlt sich der Jahreswechsel mit einer Intention auf Teneriffa an:
verwurzelt, getragen und präsent im Neuland.
 
In einer wunderschönen Frequenz –
verletzlich und lebendig zugleich, still und weit,
voller Freude, Unschuld und Offenheit.
 
Leben aus der Intention
Leben aus der Intention
Den Weg der Präsenz gehen
 
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